Teil 2 Einsichten zur Praxis von Laien [Ep. 10]

1. Moderne Menschen sind es gewohnt nachzudenken und beanspruchen oft ihren Kopf übermäßig. Sie haben zu viele Sorgen im Herzen, weshalb sich die Energie (Qi) oft im Kopfbereich ansammelt. Wenn man also mit der Sitzmeditation beginnt, ist es sehr schwer, den ganzen Körper zu entspannen. Der Schlüssel zur körperlichen Entspannung liegt darin, dass Herz und Gehirn entspannen. Deshalb muss man zu Beginn der Meditation zuerst das Qi nach unten sinken lassen. Danach reguliert man den Atem, bis er gleichmäßig fließt.

2. Das Beobachten des Atems oder das Beobachten der Gedanken während der Sitzmeditation ist kein Nachgrübeln oder analytisches Denken, sondern ein Schauen mit dem Herzen. Daher sollte man normalerweise das Qi aus dem Kopf in die Region des Herzchakras sinken lassen, sich entspannen und dann mit der Betrachtung beginnen.

3. Manche Menschen sitzen sehr gut in der Meditation, aber wenn man ihre Energiekanäle betrachtet, strahlen einige eine völlig erschöpfte, leblose Energie aus, während bei anderen die Energiekanäle ausgetrocknet und glanzlos sind. Das alles hängt mit der inneren Einstellung vor dem Hinsetzen zusammen. Deshalb sollte man vor der Meditation seinen Geisteszustand anpassen, sodass man mit Liebe und Freude erfüllt ist.

4. Iss vor der Sitzmeditation nicht zu viel.

5. Lege Wert auf die Übung abseits des Meditationskissens. Im Alltag sollte man versuchen, so wenig Energie wie möglich über die sechs Sinneswurzeln zu verschwenden. Beim Essen und Schlafengehen sollte man zuerst den Geist nach innen richten. Ziehe die Energie der sechs Sinneswurzeln in den Körper zurück, entspanne dich und beginne erst dann zu essen oder zu schlafen. Auf diese Weise setzt der Körper nicht so leicht überschüssiges Fett an und man hat weniger Albträume. Lies beim Toilettengang keine Bücher oder Zeitungen. Das führt leicht zu Verstopfung und Hämorrhoiden. Man muss den Geist beruhigen und sich entspannen, um die Abfallstoffe vollständiger aus dem Körper ausscheiden zu können. Tatsächlich wird man in der Sitzmeditation nur dann schneller auf den richtigen Weg kommen, wenn man darauf achtet, bei den alltäglichen Dingen wie „Essen, Trinken, Toilettengang und Schlafen“ entspannt, ruhig und natürlich zu bleiben.

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