“Der Sternenweg” (星路) ist ein Science‑Fiction‑Roman mit tiefgreifenden buddhistischen Anklängen, geschrieben von Meister Yang Ning.
Anhand einer mythisch anmutenden Geschichte über eine interstellare Rettungsmission erläutert dieses Buch auf anschauliche Weise die Essenz spirituellen Praxis und ihre wichtigsten Grundkonzepte.
In einem Vortrag mit dem Titel “Alle Dharmas sind Erscheinungen” (#25230, 20.08.2015) erklärt Meister Yang Ning ausdrücklich, dass “Der Sternenweg” eine sinnbildliche Deutung des klaren Weges zur Erleuchtung darstellt, wie er im Surangama‑Sutra beschrieben wird.
In diesem Sinn ist “Der Sternenweg” nicht nur ein Science‑Fiction‑Roman, sondern eine vielmehr ein echter Leidfaden für die spirituelle Praxis: Es zeigt in allegorischer Form den gesamten Weg eines Praktizierenden, angefangen bei der Entschließung (Annahme der Mission) über die Bewältigung verschiedener innere und äußerer Prüfungen in Form von Illusionen(Illusionen von Dämonen, Buddhas und Licht usw.) bis hin zum Überwindung der grundlegenden Anhaftung (Egoismus) und schließlich zur Selbst- und Erleuchtung anderer(das Ausgießen des Wassers der Verdienste).
Diese Geschichte legt besonderen Nachdruck auf das überwinden einer doppelten Anhaftung: einerseits der Bindung an die Form und das “Image” von Praxis und Spiritualität selbst (das “Buddha‑Illusionsreich”), und andererseits der Bindung an Begierden und emotionale Verstrickungen (das “Dämonen‑Illusionsreich”).
Erst wenn beide Arten von Illusion überwinden werden und der Praktizierende den Geist des selbstlosen Einsatzes für das Wohl anderer verkörpert, wird wahre Verwirklichung möglich.
Im Anschluss folgt der vollständige Text von “Der Sternenweg”.
1. Die Annahme der Mission
2. Ankunft auf dem Planeten A
3. Durchquerung des Dämonenpalastes
4. Eintritt in die Illusion des Buddha
5. Eintritt in die Licht‑Illusion
6. Auf der Insel des Ursprungs
7. Erfüllung der Mission